
Eduard Boettcher, Überfahrt an der Loreley, 1880, Ausschnitt
Gemälde und illustrierte Rheinalben vom 17. bis 19. Jahrhundert
Die Ausstellung „Die Pilger des Rheins – Gemälde und illustrierte Rheinalben vom 17. bis 19. Jahrhundert“ ist vom 27. November bis 8. März 2009 im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Adenauerallee 79, zu sehen. Die Ausstellung des Stadtmuseums Bonn entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz und der Sammlung RheinRomantik, Bonn. Öffnungszeiten sind mittwochs bis samstags 13 bis 17 Uhr, sonntags 11.30 bis 17 Uhr. Vom 22. bis 31. Dezember 2008 ist das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.
Die Faszination, die vom Mittelrhein ausgeht, blickt auf eine lange Tradition zurück und spiegelt sich in einer Fülle von künstlerischen Zeugnissen. Aus der großen Zahl der illustrierten Rheinbücher stellt das Rheinische Landesbibliothekszentrum Koblenz die prominentesten Rheinbücher vom 17. bis zum späten 19. Jahrhundert vor. Sie reichen von Matthäus Merian’s „Topographia“ aus dem Jahr 1646 bis zu dem 1860 erschienenen amerikanischen Rheinbuch von Henry Mayhew.
Bereichert wird die Ausstellung durch umfangreiche Leihgaben der Bonner „Sammlung RheinRomantik“. Neben bislang noch nicht öffentlich ausgestellten Rheinlandschaften der Sammlung werden dabei erstmals Originalvorlagen der Rheinbücher gezeigt. Dazu zählen Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde der englischen Landschaftsmaler Clarkson Stanfield und David Roberts sowie Werke des Düsseldorfer Malers Caspar Scheuren. Ein grafischer Zyklus aus dem Nachlass des Londoner Verlages Dickinson & Son vermittelt einen Eindruck von der Entstehung eines illustrierten Rheinbuches, ausgehend von der Reiseskizze über die lavierte Vorzeichnung bis hin zur fertigen Lithografie.
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